Richtige Ernährung ist die Grundlage
Eine der Lieblingsbeschäftigungen des Welpen ist das Fressen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie ein ausgewogenes und qualitativ hochwertiges Futter wählen und die richtige Dosis einstellen. Für Welpen gilt die Regel, immer einen vollen Napf zu haben, nicht. Einige Hundewelpen sind nicht in der Lage, sich zu beherrschen und fressen, solange Futter da ist. Füttern Sie daher mehrmals täglich und halten Sie sich an die empfohlenen Dosen, um eine Überfütterung zu vermeiden. Versuchen Sie, den Welpen auf dem richtigen Gewicht zu halten, um seinen Bewegungsapparat nicht mit zusätzlichen Pfunden zu überlasten, was sowohl seine Gesundheit als auch seine Lebensqualität beeinträchtigen kann.
Obwohl es manchmal schwierig ist, den Blicken des Hundes zu widerstehen und nichts Gutes vom Tisch mit ihm zu teilen, tun Sie es nicht. Der Welpe sollte nicht um Futter betteln, und die Ausnahmen von seiner Diät sollten gesund und kontrolliert sein. Denken Sie daran, dass verschiedene Hundeleckerlis und menschliche Lebensmittel die Verdauung des Tieres stören und zu unerwünschten Gewohnheiten führen können.
Leckerlis können ein nützliches Hilfsmittel bei der Erziehung und Ausbildung sein. Der Schlüssel liegt jedoch darin, nach qualitativ hochwertigen Produkten zu greifen und sie in Maßen zu verabreichen. Wenn Sie eine Leidenschaft für das Training haben und nicht zwei Packungen Leckerlis am Tag verbrauchen möchten, gibt es nichts Einfacheres, als die Leckerlis mit einem Teil seines normalen Futters zu ersetzen. Der Welpe frisst und bleibt dabei gesund.
Erziehung und soziale Entwicklung vom ersten Tag an
Wenn Sie einen Welpen mit nach Hause bringen, beginnen Sie auch mit dem Prozess der Erziehung und der Sozialisierung. Denken Sie daran, schon am ersten Tag zu beginnen, Grenzen zu setzen. In Hunderudeln gibt es eine Hierarchie, und Welpen kennen eine gewisse Rangordnung bereits von ihren Eltern, obwohl es ihnen nicht bewusst ist. Deshalb können Sie Ihrem Hund von Anfang an grundlegende Kommandos beibringen. Aber Vorsicht, Welpen sind wie kleine Babys, die nicht alles auf Anhieb verstehen. Bestrafen Sie sie deshalb nicht für Fehler, gehen Sie mit Liebe an die Erziehung heran und seien Sie geduldig.
Wenn Ihr kleiner Begleiter von der ganzen Familie erzogen wird, sollte diese einheitlich mit ihm kommunizieren, das heißt, dieselben Befehle verwenden und dieselben Grenzen setzen. So darf zum Beispiel ein Hund nicht auf die Couch, egal ob Papa oder Großmutter zu Hause ist. Konsistente Kommandos und das Setzen von Grenzen helfen dem Welpen zu verstehen, was von ihm erwartet wird.
Was das Training selbst betrifft, so gibt es verschiedene Ansätze, die Ihnen beispielsweise von Kynologen auf dem Hundeübungsplatz näher gebracht werden. Jeder Hundehalter muss jedoch seinen eigenen Weg und seine Methode finden, die am besten zu seinem Welpen und zu seinem Lebensstil passt. Es liegt an Ihnen, welchen Weg Sie einschlagen.
Vergessen Sie beim Training nicht das Gleichgewicht zwischen körperlicher Aktivität und Ruhe. Es ist nicht gut, einen Hund zu überlasten, weil sich sein Skelett in der Entwicklung befindet, und in einer hektischen Umgebung auch seine Wahrnehmung schnell von Reizen überflutet wird, was ihn auch mental erschöpft. Achten Sie auf seine Körpersprache und wenn Sie merken, dass das alles zu viel für ihn ist, geben Sie ihm die Gelegenheit, sich auszuruhen.
Suchen Sie sich einen Tierarzt
Dass es Ihrem Hundebaby gut geht und er alle Impfungen hat, wird von einem Tierarzt überprüft. Wir empfehlen Ihnen, sich beispielsweise anhand von Bewertungen oder Erfahrungen Ihrer Bekannten einen Tierarzt zu suchen, den Sie mit Ihrem Hund regelmäßig besuchen werden. Ihm ersten Lebensjahr des Hundes wird dies häufiger der Fall sein, dann reicht es, ihn etwa einmal im Jahr oder nach Bedarf aufzusuchen. Der Welpe ist im Alter von zwei Monaten, wenn er in sein neues Zuhause zieht, bereits von uns geimpft und entwurmt worden. Ihre Aufgabe ist es dann, mit ihm zur Tollwut- und DHPPI-Wiederholungsimpfung zu gehen. Das Datum der nächsten Impfung finden Sie im Heimtierausweis (das ist die Impfausweis-Version für Hunde), den Sie zusammen mit dem Hund erhalten.
Neben der obligatorischen Impfung bietet Ihnen der Tierarzt auch andere Impfstoffe an, beispielsweise gegen Borreliose, Zwingerhusten oder Tetanus. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Tierarzt für weitere Behandlungen zu konsultieren.
Das Leben mit einem Hund bringt viele andere Themen mit sich, die wir in den folgenden Artikeln behandeln werden. Ihr Hauptziel sollte es jedoch nicht sein, alles über Hunde zu erfahren, sondern ein harmonisches Leben mit Ihrem pelzigen Begleiter zu führen. Was er am meisten braucht, ist Liebe. Und die erhalten Welpen in unbegrenzter Menge.